BePrepared for the shift: From Teaching to Learning

Asynchrones Onlinelehren an der DHBW

Die aktuelle Krisensituation erfordert von Studierenden, sowie von Lehrenden ihren Tribut. Präsenzveranstaltungen wurden bis auf weiteres ausgesetzt und der Studienbetrieb muss mit erheblichen Einschränkungen weiterlaufen. Besonders jetzt ist es wichtig, die digitalen Möglichkeiten der DHBW bestmöglich auszunutzen und die Kompetenzen der Lehrenden in dieser Richtung zu erweitern. Zu diesem Zweck wurde durch das ZHL die “Be Prepared” online Weiterbildungsreihe zum Thema virtuelle Lehre organisiert. 

Zum drittenWebinar am 3. April 2020 war ich eingeladen von meinen eigenen Erfahrungen in der Onlinelehre zu berichten. Ich basiere die meisten meiner Onlinekurse auf einem Modell, welches ich 2008 an der Maryland University kennen gelernt habe, wo ich 2 Jahre als Adjunct Professor tätig war. Die Kurse liefen damals komplett asynchron und das dort praktizierte didaktische Modell in dem Studierende in höchster Interaktivität aber asynchron mit einbezogen wurden, hat mich bis heute nachhaltig beeindruckt.

Das Webinar war mit 50 Teilnehmer*innen ausgebucht und stieß auf großes Interesse. Mit dem Titel „Motivert lehren. Online aber asynchron“ gelanges in der einstündigen Online-Vorlesung ein Konzept näher zu bringen, dass die Probleme einer traditionellen Vorlesungssituation in einem virtuellen Lernraum aufzeigt. Frontalunterricht fordert kaum Aktivität oder Eigeninitiative der Studierenden und ist dementsprechend kaum effektiv. Alternativ sollte ein Paradigma etabliert werden, dass den Studierenden mehr Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation bietet. Es soll eine Mischung aus der Vorlesungssituation und dem Selbststudium gefunden werden. Wege hierfür sind beispielsweise Aufgabestellungen, die Studierende gemeinsam lösen sollen oder das Feedback zu Aufgaben durch Studierende erfolgen zu lassen. Peer-Interaktion und Peer-feedback sind hierbei Stichworte. (Ich habe darüber auch in meinem vorletzten Buch “Open Learning Cultures” ausführlich geschrieben.) Die Lehrperson tritt hier weniger als konventioneller Wissensträger, sondern vielmehr als Moderator oder „Coach“ auf, der den Studierenden hilft, selbstständig oder mit gegenseitiger Unterstützung den richtigen Weg zu den gewünschten Ergebnissen zu finden. 

Dieser Umstellung der Lehrformen soll die Weiterbildungsreihe dienen, sodass den Lehrenden eine Hilfestellung geboten wird, die Möglichkeiten im virtuellen Lehrraum voll ausschöpfen zu können.

 –> Zur ZHL Weiterbildungsreihe

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Prepared for the shift: From Teaching to Learning Both, students and teachers are affected by the current coronacrisis. Face-to-face teaching had to be suspended for the time being but nevertheless the dual education hast to continue. Especially now it is important to take full advantage of the digital possibilities of the DHBW and to extend the competences of the teaching staff in this direction.


For this purpose the ZHL organized training seriesfor virtual teaching. 
The third webinar in this series took place on April 3rd and received a huge response with almost 50 participants. With the title “Motivated Teaching. Online but asynchronous”, the one-hour online lecture introduced a concept which illustrates the difficulties of traditional lecture situations in a virtual learning room.


Frontal teaching requires minimal activity or initiative by the students and is therefore hardly effective. Alternatively, a paradigm should be established offering students more opportunities for interaction and communication. A mixture of lecture situations and self-study must be found.

Methods for this include, for example, tasks which students are to solve together or feedback on tasks to be provided by students. The teacher then functions less as a knowledge carrier but more as a moderator or “coach” who helps the students to work out the right way to the intended results with mutual support.
The continuing education series is intended to facilitate this rearrangement of teaching methods, so that the lecturers are supported in making full use of the possibilities of virtual classrooms.

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Die Lehre von Thüringen – sie fängt in unseren Schulen und Hochschulen an!

Die Fähigkeit zusammen zu leben, ist ein wichtiges Bildungsziel und Future Skill (*)!

Ulf-Daniel Ehlers

“Die Zukunft des Landes entscheidet sich an der Frage, ob es uns gelingt, als Gesellschaft zueinanderzufinden. Können wir zusammenhalten, und ohne Ansehen unserer Herkunft, unserer Lebenssituation und unserer persönlichen Interessen gemeinsam das Wohl und die Würde aller Menschen in unserem Land gestalten, und wo nötig auch verteidigen?”

Bildergebnis für podiumsdisskusisonLetzte Woche Freitag saß ich auf einem Podium zum Thema „Lehren aus Thüringen“, organisiert vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe. Es ging darum, mit Vertreter*innen der politischen Jugendverbände 2 Stunden zu diskutieren, was für Lehren aus der Lage in Thüringen, u.a. der schief gelaufenen Ministerpräsidentenwahl, gezogen werden können, und müssen. Vertreten waren die Jusos, die Julis, die Solids, die jungen Grünen, die junge Union. Ob sich die Demokratie mit diesen Vorgängen selber abschaffen kann und wie das verhindert werden kann. Eine lobenswerte Veranstaltung, danke an die Veranstalter! Und erstaunlich gut besucht, etwa 40 Zuhörer*innen und Mitdiskutant*innen hatten sich eingefunden.

Ich war gefragt worden, ob ich auf dem Podium die Perspektive der Bildung vertreten könne. Da war ich mir zuerst nicht so sicher – welche das sein könnten, aber allein in der gedanklichen Vorbereitung auf die Diskussion wurde mir schon deutlich, wie wichtig diese Perspektive war. Und dann während der Diskussion noch mehr. Kurz zusammengefasst, vertraten alle anwesenden Jugendorganisation ihre Parteilinien: Die Kämmerich Wahl ein ungehöriger Vorgang, das AFD Verhalten zu verurteilen, dann, mehr auf der linken Seite, dass es keine Äquidistanz zwischen rechtsextremen und linken zur politischen Mitte gäbe (ein sehr gutes Statement – ich stimme zu und das wird m.E. auch viel zu wenig diskutiert!), also eine Kritik an der Hufeisentheorie, und dann, mehr auf liberaler Seite, eine Rechtfertigung, dass diese Wahl zwar fehlerhaft war, aber man auch mal sehen müsse, wer es denn sonst gemacht hätte, wenn nicht Kämmerich.

Alles soweit so gut – und bekannt.

Es hat mich dann aber doch stutzig gemacht, mit welcher Vehemenz durch die Bank und durch alle Parteien hinweg vertreten wurde, dass sowohl mit den Wählern als auch mit den Gewählten der AFD keine Kooperation eingegangen und sogar kein Dialog geführt werden dürfe. An dieser Stelle bin ich hellhörig geworden, denn eines ist klar – in der Demokratie geht es nur mit Dialog, einer prinzipiellen Kooperationsbereitschaft, und dem Glauben an eine Fiktion eines Zusammenwirkens der Kräfte im Staat.

Und ja: Dabei gilt es dort wachsam und ablehnend zu sein, wo gegen die Grundwerte unserer Demokratie verstoßen wird oder dazu aufgerufen wird. Das ist abzulehnen. Dort, wo nicht mehr tolerant und im Miteinander um die Beste Lösung gerungen wird, sondern in Verachtung für den anderen, dessen Meinung und Person. Da gilt es klar einzuschreiten, zu sanktionieren und ja,  auch den Anfängen zu wehren.

 

Wir brauchen mehr Phantasie für einen neue Dialog in der Gesellschaft!

Aber trotzdem geht es in der Demokratie ja eben genau darum, Bedingungen für die Gemeinschaft einer größtmögliche Vielfalt an Ansichten und Lebensweisen zu gestalten. Und genau da hätte ich mir mehr Phantasievielfalt, Kreativität und Energie der jungen Parteivertreter gewünscht und nicht das sture Weiterverfolgen ihrer „großen Vorfahren“, der Altparteien. Mehr Aufstehen dafür, dass gerade jetzt neue Foren, Instrumente und Konzepte für einen neuen Dialog entwickelt werden müssen, mehr Anstrengungen in dieser Richtung unternommen werden müssen, um alle mit in die Verantwortung einzubinden und in die Diskussion um die Werte unserer Gesellschaft. (Bis hin zu social media. Auch wenn da sicher nur eine kleine Detailkomponente ist.) Es ist doch genau hier, an dieser Stelle, wo wir neue Ideen brauchen. Nicht die alten „Mit denen reden wir nicht mehr“-Reflexe! Genau diese Reflexe zementieren den Status Quo und ermöglichen ein Weiterwachsen des rechten Opferrollenverständnisses.

Pauschale Urteile die dazu führen, mit einer großen Gruppe gar nicht mehr zu sprechen, „Brandmauern“ einzuziehen (so drückten sich die Vertreter*innen auf dem Podium aus) und kategorisch den Dialog abzulehnen, sind eben sehr gefährlich. Diese Tabuzonen machen blind dafür, was es zu lernen gibt. Sie machen uns blind dafür, wo es Problemlagen zu sehen gibt. Rechte (radikale!) Gesinnungen sind nicht akzeptabel. Daran ist – meiner festen Überzeugung nach nicht zu rütteln. Aber sie auszublenden, so zu tun, als gäbe es sie nicht, wird sie eher stärken als dazu führen, dass sie sich (von alleine?) auflösen. Hinter rechten Gesinnungen verbergen sich bedürfnistheoretisch gesehen, oft zutiefst verunsicherte und ängstliche Persönlichkeiten. Den rechten Sumpf zu bekämpfen heißt dann eben, genau hier in einen Dialog zu treten und das dahinter liegende zu sehen. Es klingt ein bisschen sozialromantisch, angesichts der passierenden Gewalttaten, und doch sehe ich den Dialog, das Einbinden in eine gemeinschaftliche Verantwortung, das sichtbarmachen der jeweiligen Verantwortung des Einzelnen für den demokratischen Prozess als unumgänglich.

Die Zukunft des Landes entscheidet sich an der Frage, ob es uns gelingt, als Gesellschaft zueinanderzufinden. Können wir zusammenhalten, und ohne Ansehen unserer Herkunft, unserer Lebenssituation und unserer persönlichen Interessen gemeinsam das Wohl und die Würde aller Menschen in unserem Land gestalten, und wo nötig auch verteidigen?

 

Die Fähigkeit zusammen zu leben, ist ein wichtiges Bildungsziel und Future Skill!

Bildergebnis für future skillsDabei hat Bildung einen nicht zu überschätzenden Anteil. Es geht eben genau darum, in alle gesellschaftliche Teilsysteme (Bildung, Soziales, Medizinische Versorgung, Arbeitsplatz, Familie) den dringenden Willen zur Toleranz, Empathie und demokratischen Gemeinschaft zu stärken.

Unser Land hat nur eine Zukunft, wenn alle Menschen, die bei uns leben, sich zu Hause fühlen können, wenn wir nicht mehr danach fragen, wo jemand herkommt, sondern wo er oder sie hinwill, welche Träume, Ambitionen und Pläne jemand hat.

Wir müssen viel mehr tun, in unseren Schulen und Hochschulen, in den Berufsausbildungen, das Thema des gemeinschaftlichen Zusammenlebens anzusprechen und daran ganz explizit zu arbeiten, curricular, wollen wir es verändern. Denn wir tragen Verantwortung dafür, wo wie heute stehen. Alle miteinander.  Jan Wiarda schreibt dazu in seinem Blog: „Es sind also nicht immer nur die anderen, die Spalter, die “geistigen Brandstifter”, die Rechtsextremen, die schuld sind. Es sind auch wir selbst, die Verantwortung tragen. Was wir in Hanau, Halle und anderswo beobachten, ist das Spiegelbild einer gespaltenen Gesellschaft. Einer Gesellschaft, deren Teil wir alle sind. Die ihre gewachsene Vielfalt nicht als das begreifen kann, was sie ist: die einzige Chance, dieses an Herausforderungen so reiche 21. Jahrhundert erfolgreich zu bestehen.“

Und es geht dabei nicht nur darum, dass wir das Ruder herumreißen, und aus unseren Schulen Laboratorien des Miteinanders machen. Kooperationsbereitschaft, Perspektivwechsel, Verantwortung zu übernehmen, sich um die großen gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu kümmern, in ganz neuer Weise zu verstehen, dass nur, wenn wir als Gesellschaft uns als inklusiv verstehen, wir die Herausforderungen des 21 Jahrhunderts und darüber hinaus bestehen können.

Es geht auch darum, dass wir uns nicht damit abfinden dürfen, dass unser Schulsystem tiefe Spuren sozialer Segregation zeigt und damit noch mehr Misstrauen und Spaltung erzeugt. Denn es ist eine Illusion, dass jeder und jede die “gut genug” ist, “alles werden” kann in diesem Land. Wir erkennen in unserem Bildungssystem die unterschiedlichen sozialen Startvoraussetzungen nicht an, werfen dann aber Menschen vor, dass sie nicht ins Ziel kommen. Und nein, das ist keine Frage der Anzahl von Schulsysteme.

Das Lösen der gesellschaftlichen Problemlagen, wie sie etwa mit dem Klima­wandel verbunden sind, der Herausforderungen der zukünftig noch zunehmenden Migration, der Konflikte, die durch populistische Gesellschafts- und Politikentwürfe entstehen und der damit verbundene Frage nach der Zukunft der Demokratie – all dies erfordert die Fähigkeit, neue und bisher unbekannte Ansätze zu entwickeln, neue Wege zu gehen und bislang Unverbundenes auf neue Weise miteinander in Beziehung zu setzen. Dafür werden wir alle benötigen, alle mit ein binden müssen, den Beitrag aller Menschen in unserem Land wertschätzen müssen.  In der Bildung und Wissenschaft wird dies nur dann gelingen,  wenn wir die Lösungsbeiträge einer jeden Disziplin und Wissenschaft zusammenzutragen, kritisch reflektieren und aufeinander zu beziehen.

Future Skills zu fördern bedeutet heute, und auch angesichts von Hanau, Kassel, Halle und alle den anderen Schauplätzen rechter Gewalt eben auch, das Bildungssystem zu hinterfragen. Es bedeutet, ein Bildungssystem zu gestalten, welches die zukünftigen Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt, mit damit verbun­denen Herausforderungen umzugehen und in der Gesellschaft für Kohärenz zu sorgen, Offenheit, Toleranz, ein Bewusstsein für Unterschiedlichkeit wertzuschätzen und gerade nicht, populistischen Erklärungen zu erliegen. In unserer derzeitige Arbeit zu Future Skills, wird es uns immer mehr bewusst: Die Frage, wie junge Leute für die Teilhabe an gesellschaftlichen Systemen und Prozessen befähigt werden, und wie wir Frieden, Bewahrung der Schöpfung und Gemeinschaft als Werte in einer zukünftigen Gesellschaft stärken können, zukünftig über die Relevanz unserer Schulen und Hochschulen entscheiden.

Das heutige Fach- und Expert(inn)enwissen wird zukünftig nur noch einen kleinen Teil darstellen, an dem sich zukünftige Generationen auf ihrer Suche nach Lösungen gesellschaftlicher Problemlagen orientieren werden können. Es wird darum gehen, eine Gesellschaft  zu gestalten, in der alle Menschen mit ihren Unterschieden miteinander leben können. Auch um das Wohl ihrer Freunde und Familien, ihrer Communities und des Planeten als Ganzem, werden sie sich bemühen müssen. Mitgefühl, Achtsamkeit und Leiden­schaft werden zu expliziten Bildungszielen der Schulen und Hochschulen der Zukunft werden. Es wird darum gehen, Bildungskonzepte einzusetzen, die Lernende mit Kraft, Energie und Überzeugung ausstatten und mit der Fähigkeit, diese wertschätzend zu kommunizieren. Die Kompetenzen, die sie brauchen, müssen sie in die Lage versetzen, ihr eigenes Leben zu gestalten und zum guten Leben anderer beizutragen.

Und so ist mein Fazit der Podiumsdiskussion auch: Die Lehre von Thüringen fängt in unseren Schulen und Hochschulen an. In Schulen und Hochschulen in denen Diversität kein Modewort ist. In denen Unterschiede etwas sind, das gefeiert wird. Ich glaube fest daran, dass eine uniforme und in sich geschlossene Gesellschaft, die sich nicht vielfältig und immerzu dynamisch entwickelt, zurückbleiben wird. Zurück bleibt in einer Welt von morgen. Wir müssen wieder anfangen, uns über das gemeinsame Ziel zu definieren, und nicht über die Herkunft – nur dann werden wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln.

 

 

 

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Wir verstärken unser Team – Akademische/r Mitarbeiter/in (Digitalisierung im Bildungsbereich)  

Logo_Zentrale

An der DHBW  freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Für alle Vorabinfos kontaktieren Sie uns gerne!

  • Bereich Digitalisierung im Bildungsbereich
  • Promotionsstelle
  • nach Wissenschaftzeitvertragsgesetz bis zu 6 Jahren

Herr Prof. Dr. Ehlers, Tel. 0172-6031536 , Email: ulf-daniel.ehlers@dhbw-karlsruhe.de


Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Fakultät für Wirtschaft eine/einen Akademische*n Mitarbeiter*in
in Teilzeit (75 %) 

Ihr Aufgabengebiet: 

• Sie arbeiten mit an der Entwicklung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten zum Thema „Wandel und Transformation von Bildungsprozessen und -institutionen unter Bedingungen digitaler Medien“ und weiteren Bildungsforschungs-vorhaben Continue reading

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4 Future Scenarios for Higher Education


future-hei.jpg29 – March 2019 :: The Delphi survey on “
Future Skills – Future Learning and future Higher Education” analyzed and validated a set of 16 future skills, consulted with experts on the key drivers of higher education development and formulated  scenarios for  future higher education. The 50 international Delphi experts were consulted on their views on four  scenarios of future higher education: (1) the future skill university scenario, (2) the networked multi-institutional study scenario, (3) the my-university scenario, (4) the lifelong higher learning scenario that diverge from a baseline scenario exemplifying today’s model of higher education.

Background: Next Skills Study

www.nextskills.org   published a study on “Future Skills – future learning and future higher education”. The study is outlining expert validated model of 16 future skill profiles for future graduates. It follows the rational that higher education as a system is standing at a breaking point of development challenges and outlines drivers and four future scenarios. Amongst the questions experts were asked to rate and comment on higher education institutions’ readiness to support future skill development. The study resulted into a number of issues related to future learning concepts in higher education, strategies for future profiles and future skills for future graduates (full report and executive summary here: https://nextskills.org/future-skills-report-2019/).

Please find the key drivers of change here

Building on identified key drivers for change (future skills, multi-institutional approaches, personalization, and lifelong learning), four potential scenarios have been envisioned and subjected to the experts’ evaluation:

2_FS1 – The ‘future skill’ university: The ‘future skill’ scenario suggests that higher education institutions would leave the current model that focusses on knowledge acquisition. Instead, new profiles would be developed that emphasize graduates’ future skill development. In this scenario, HE would mainly be organized around one key objective: to enable the development of graduates’ future skills, i.e. complex problem solving, dealing with uncertainty or developing a sense of responsibility, etc. This would not replace but go beyond the current emphasis of knowledge acquisition and studying based on defined curricula for fixed professions. This scenario received an overall level of agreement of 63% from the international expert sample.


2_MI2 – The networked, university: This scenario views higher education as a networked study experience. It will not be down to a single institution providing a student with a certain program, but that this role would be split among multiple institutions. This means that ‘digital import’ and ‘digital export’ of parts of the curriculum would play a significant role. The standard HE study structure and experience would shift from a “one-institution” model to a “multi-institutional” model. The multi-institutional scenario reached agreement levels of 46% in terms of its likelihood to be part of the organization of future higher education.

 


2_PERs3 – The “My-University” scenario: This scenario describes HEIs as spaces where the elements of choices enlarge, and students can build their own curricula based on their personal interests. The curriculum of academic programs in this scenario would move from a fully predefined and ‘up-front’ given structure to a more flexible, personalized and participatory model in which students actively cooperate with professors/ teachers/ advisors in curriculum building of HE programs. Almost 60% of the international expert sample agreed with this scenario.

 


2_LLL4 – The lifelong higher learning scenario: In this scenario, seamless lifelong higher learning would be as important as initial higher education. Learners in the workplace would be the main type of student, choosing their portfolio of modules according to their personal skill needs and competence demands with high autonomy throughout their lifetime. Institutions thus would offer micro-credentials, which students assemble individually based on their own interests. Recognition of prior study achievements and practical experience would enable permeable shifting between different providers, which offer to bundle prior learning experience into larger certifications. This scenario received the highest level of agreement, with almost three quarters of respondents agreeing or strongly agreeing with it.

Übersicht_ScenariosIn terms of the estimates on time of adoption, three out of four scenarios score with a time of adoption of more than 10 years from today. Only the lifelong higher learning scenario scored for a time of adoption within the next 5 years according to the majority of experts.

Read the report on “Future Skills – Future Learning and Future Higher Education” to find out what experts suggest in order to turn higher education institutions into future skill ready organizations – chapter 7.

 

 


Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, 29 March 2019 

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Future Skills – Higher Education Institutions are not Ready

Thought Piece on Future Skills in Higher Education

The Delphi Survey on Future Skills – Future Learning and Future Higher Education draws a clear picture when it comes to readiness of higher education institutions. The international experts’ panel of 50 experts from academia and business converged in their views broadly and estimated that while future skills will become increasingly relevant and important within the next 5 years, higher education institutions are not prepared to support future graduates in developing them. 

Background: Next Skills Study

www.nextskills.org   published a study on “Future Skills – future learning and future higher education”. The study is outlining expert validated model of 16 future skill profiles for future graduates. It follows the rational that higher education as a system is standing at a breaking point of development challenges and outlines drivers and four future scenarios. Amongst the questions experts were asked to rate and comment on higher education institutions’ readiness to support future skill development. The study resulted into a number of issues related to future learning concepts in higher education, strategies for future profiles and future skills for future graduates (full report and executive summary here: https://nextskills.org/future-skills-report-2019/).

Lacking Readiness of Higher Education Institutions

Research resulted into a defined set of 16 future skill profiles which are rooted into a clearly structured and well-described set of three dimensions.

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Fig.1 Future Skill Model (more at nextskills.org)

Download key Finding or full report on Future Skill Delphi  here.

The future skill profiles were validated and rated through Delphi experts – both on their importance, as well as on experts’ opinion about higher education readiness to adopt those future skills into their mission and every day practice. Both variables were assessed on a five-point Likert-scale, whereby importance ranged from 5 = “very important” to 1 = “not important” and support from 5 = “very good” to 1 = “very poor”. To gain an overview on the discrepancy between skill’s importance and its respective level of support in higher education, we calculated the delta, subtracting the mean support from the mean importance.

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Fig 2: Subject and individual development related skills: Importance (dark blue bars) versus current degree of higher education support (light blue bars) (N = 46)

All individual development-related Future Skills are perceived as important, with autonomy being rated as very important (M = 4.53, SD = 0.62). Autonomous learning competence (M = 4.48, SD = 0.69) and self-management (M = 4.46, SD = 0.72) occupied the second and third most important positions. Contrary to that, the degree of implementation in higher education, expressing the evaluation of experts how well HEI are equipped to support the development of these skills is rated low. The delta between both values has been calculated. It shows that the largest discrepancy is perceived for the autonomous learning competence (Δ = 1.83) and autonomy (Δ = 1.81) – two of the skills that earlier had been rated among the most important.

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Fig. 3: Object-related skills (Instrumental skills): Importance (dark blue bars) versus current degree of higher education support (light blue bars) (NImportance = 44, NSupport = 45)

Object related skills are skills which are relying on individual dispositions to act in unknown future environments but where the object of action is not the individual itself but a certain object which needs to be acted upon – e.g. a certain task. The experts rated all skills to be important, except for the ability to reflect, which was even voted to be very important (M = 4.50, SD = 0.67). Furthermore, the data reveals that the ability to reflect is one of the currently best-supported skills in HEIs compared to the other object-related skills. Least support apparently exists for agility and creativity skills (M = 2.53, SD = 0.87; M = 2.52, SD = 0.85), leading to the highest perceived discrepancy between agility skills’ importance and their current support through HEIs.

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Fig. 4: Organization-related skills: Importance (dark blue bars) versus current degree of higher education support (light blue bars) (N = 45)

Individual organization related skills are those skills which are needed to act in organizational and social environments. In this section all skills are perceived of as important, whereby cooperation and communication skills are even rated to be very important (M= 4.59 SD = 0.67; M = 4.67, SD = 0.67). While being rated highly important, the discrepancy in experts judgement reveals that higher education institutions are found not to be ready for supporting their development. 

Read the report on “Future Skills – Future Learning and Future Higher Education” to find out what experts suggest in order to turn higher education institutions into future skill ready organizations – chapter 7.


[1]One popular theory to explain the rising trend in inequality was first put forward by the Dutch Nobel Prize winner in Economics Jan Tinbergen over four decades ago.He characterized wage inequality as being the outcome of a “race between education and technology”. In this theory, technology increases the relative demands for more skilled labour while education increases the relative supplies of such labour. Thus, rising inequality implies that technology is winning this race.

 

Ulf-Daniel Ehlers, 21 March 2019

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International Report on Future Skills Released

Today a new report on Future Skills has been released. Read the report here!
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The Delphi Survey on “Future Skills – The future of learning and higher education” has been conducted with 50 international experts in two iterative rounds.
The research team led by Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers from Baden-Wurttemberg Cooperative State University has been researching future skills since 2015 in a multi-part research project, including the now released international Delphi Survey.

While many studies focus on the changes brought through digital technologies, they relate future skills directly to digital skills, which – as important as they are – only represent one side of the future skill coin. The results of the now released Delphi survey show a broader picture. The approach elaborates on an experts’ informed vision of future higher education (HE), taking into account the demand for future skills, outlines the four signposts of change which will shape the learning revolution in higher education and presents a first model of future skills for future graduates.

22222It is part of an overarching research project on “next skills” (www.nextskills.org) and collates opinions from an international experts’ panel of almost 50 experts from higher education and business. Experts were asked both, the degree of relevance, as well as the timeframe of adoption for future skills, future higher education scenarios and the driving pillars of change.

The Delphi survey focused around three questions:

I – Future skills: Which skills do future graduates need? Which skills are relevant or will be relevant in order to sustainably design the society of the future?
II – Future learning concepts: How will learning look like and what are suitable strategies for higher education organizations to  support the development of future skills through new learning concepts?
III – Future higher education: How can higher education institutions be transformed in order for their educational concepts to optimally foster future skill development?

Background: The Delphi study published today marks the last corner stone of the tree-part research project, building on the input of almost 50 international experts from theory and practice. In a first step, 120 German organizations had been identified and analyzed concerning their competency concepts in June 2015. The subsequent expert screening identified about twenty especially advanced conceptions and approaches for competence development and learning architecture. In a second step  seventeen advanced “future”  organizations were chosen in order to determine dimensions and structures of future skills from the perspective of these outstanding organizations. The in-depth interview series resulted in more than 11 hours  interview material, which was  coded,  analyzed and participants view reconstructed. The results show that advanced, agile organizations were able to name a set of sixteen future skills. Secondly, changing values within organizations have led to a cultural change within organizations, which goes along with both, a changed understanding of management, and a new form of the organization itself, which is referred to as “next organization”.


Further information

Ulf-Daniel Ehlers – http://www.ulf.-ehlers.net

Professor Dr. phil. habil. Ulf-Daniel Ehlers
Professor für Bildungsmanagement und Lebenslanges Lernen | Professor for Educational Management and Lifelong Learning
Vizepräsident European Association for Institutions of Higher Education | Vicepresident European Association for Institutions of Higher Education
Vorstandsmitglied des European Distance and E-learning Network | Member of the Executive Committee of the European Distance and E-Learning Network
DHBW Präsidiumsbeauftragter für Digitalisierung von Studium und Lehre | Senior Advisor for Digital Transformation in Teaching and Learning
Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe | Baden-Württemberg Cooperative State University Karlsruhe
mail: ehlers@dhbw-karlsruhe.de
web: http://www.dhbw-karlsruhe.de | http://www.ulf-ehlers.net | http://www.mindful-leaders.net
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On Ethical Leadership and Education

In late October, I was asked to keynote on a very interesting conference in Brussels, organized by the Asia-Europe Foundation (more). The conference was on ethical leadership and it was organized as a summit of young professionals, talking – for three days –  about ethics in leadership from many different perspectives. Here is a nice video.

Direct shortcut to article: Ethical leadership and Education

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Digital Leadership in Higher Education

Last month the German Forum for Higher Education Digitalization organized a one week long conference event which was called “The Digital Turn”. The organizers  asked me to write a piece on “Digital Leadership” in higher education. The topic seemed handy to me… but I must admit – looking back now – that it was one of the hardest articles to write… But have look yourself… I translated it into English below… Comments welcome…

Direct shortcut to article:  Digital Leadership in Higher Education

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Studentische Arbeitspapiere zur Digitalisierung Nr.5 : “Digitalisierung und die Folgen für die Organisation, Industrie,Markt und Wirtschaft der Zukunft”

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Ausgabe 5: Digitalisierung und die Folgen für die organisation, Industrie,Markt und Wirtschaft der Zukunft”


On which digital Planet do we want to live? Wie sieht die Welt in 2030 aus – wie verändert Digitalisierung, wie wir leben?

Diese Fragen wurden im Rahmen von studentischen Projekten im Sommersemester 2018 an der DHBW bearbeitet. Die überzeugendsten Ergebnisse stellen wir hier als “Arbeitspapiere zur Digitalisierung” zur Verfügung. Jede Woche werden 2 Ausarbeitungen zum Thema Digitalisierung hier präsentiert. In dieser Woche beginnt es mit dem Thema der Digitalisierung und die Folgen für die organisation, Industrie,Markt und Wirtschaft der Zukunft”

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Republished: Quality in e-Learning from a Learner’s Perspective

Last month I was contacted by Ulrich Bernath, Editor in Chief of the European Journal of Research in Open and Distance Learning. He told me, that Martine Vidal had approached him because she wanted to publish a best of edition in her Journal, called  “Distance and Mediation of Knowledge”. I must say that I felt truly honored to be asked to be part of the selection. So – than you for this honor to both colleagues! Below you find his  “commendation”.  Continue reading

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