Der duale Partner Award 2017 – vollständige Laudationen

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Heute wurde  im König Karl Saal in Stuttgart der Duale Partner Award 2017 erstmalig und sehr feierlich verliehen. Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft von Ministerin Teresa Bauer, die auf der Veranstaltung nebst Dr. Wolf, Vorsitzendem von Südwestmetall und meinem ehemaligen Kollegen Prof. van Zyl ein Grußwort sprach.

csm_Award_6370f07ac0Die Vorgeschichte des Preises geht bereits einige Zeit zurück, auf meine Arbeit als Vizepräsident der DHBW. im Jahr 2014. Damals haben wir im Rahmen des Qualitätsentwicklungsprozesses das Konzept zum Preis entwickelt und das erste Konzept für eine Auszeichnung der Praxisstudienkonzeptionen ausgedacht. Beteiligt waren zunächst Friederike Leisener und ich. Später wurden wir in der Umsetzung von der DHBW Hochschulkommunikation, vor allem meiner sehr geschätzten Kollegin Bärbel Renner, unterstützt und schließlich vom DHBW ASTA, der zusagte, den Preis für die Hochschule zu finanzieren. Ein sehr gelungenes und wirklich tolles Projekt. Als Sponsor hat die Preisverleihung dann noch der Arbeitgeberverband Baden-Württemberg unterstützt.

Kompetenzen_rundDer „DHBW Dualer Partner Award“ zielt darauf ab, „Best Practice“ Beispiele bei der Gestaltung der Praxisphasen sichtbar machen. Er wird an Duale Partner verliehen, die ein besonders überzeugendes Konzept zur Gestaltung des Studiums in der Praxis entwickelt haben. Ein Konzept, mit dem Studierende eine ausgeprägte Sach-, Methodenkompetenz sowie soziale und personale Kompetenz erwerben. Die daraus resultierende übergreifende Handlungskompetenz zeichnet die Absolventen/-innen der DHBW in besonderer Weise aus.

Für uns war wichtig, Qualitätskultur im Partnerschaftsmodell der DHBW zu fördern. Es geht dabei darum, dass das Spiel  umzudrehen Und eine aktiv gelebten Qualitätskultur zu unterstützen,  nicht mit Verordnungen, Regeln und Rahmenbedingungen, sondern eine Diskussion über Werte  – wie funktioniert eine gute Unterstützung von Studierenden, was wollen wir dabei – welche Werte und welche Bildungskonzeption ist uns wichtig? Was ist Employability und was ist gute duale Bildung und wie wird sie erreicht? Daher war es wichtig, dass wir einen möglichst weiten Rahmen in der Ausschreibung gesetzt haben, und Bewerbungen angefragt haben, in denen es vor allem um die Unterstützung von Handlungskompetenzen der Studierenden geht. Die dualen Partner haben dieses Konzept vollständig aufgegriffen. Die Interviews mit den Preisträgern waren beeindruckende Statements, die von innovativen Bildungskonzeptionen zeugten und einem sehr tiefen Verständnis dafür, junge Menschen als Persönlichkeiten zu sehen und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Und es kamen sehr viele Einreichungen. Weit mehr als wir zuvor gedacht hatten: 120 Bewerbungen. Glücklicher- und dankenswerter Weise hat sich unsere Jury dazu bereit erklärt in tagelanger Arbeit die Einreichungen auszuwerten. Und dann, am 10. Juli 2017 war es soweit, der  große Tag war da:

17 nominierte Duale Partner und 200 Gäste waren angereist, und stellten seit dem morgen um 9 Uhr ihre Konzepte auf großen Postern vor. Sieben von den 17 erhielten dann einen Preis. Grußwort von Ministerin Bauer, Keynote von Dr. Wolf, Preisverleihung durch mich, als Vizepräsident a.d.

Herzlichen Glückwunsch!! Hier finden Sie die vollständigen Würdigungen im Wortlaut, wie sie heute in den Laudationen von mir vorgetragen wurden.

Den glückliche Gewinnern sieht man die Freude über den Preis an.

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Aber natürlich ist allen Teilnehmern zu danken und allen Nominierten zu gratulieren! Sie alle haben großartige Arbeit geleistet und das Praxisstudium auf besondere Weise ausgestaltet. Insgesamt waren es 17 nominierte duale Partner, denen ich hier noch einmal herzlich gratuliere:

  1. AOK: „Konzept zur fachpraktischen Ausbildung der dual Studierenden des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“
  2. Arbeiterwohlfahrt „Ausbildung mit Pfiff!“
  3. Liebherr: „Jeden Tag ein Stück besser – Das DHBW-Studium nicht als Insel im Unternehmen, sondern als Teil des Ganzen“
  4. Putzmeister: “The path for a successful self-made (wo-)man”
  5. Progress-Werk Oberkirch: “Progress. Now. Zukunftsorientiertes Studium bei der Progress-Werk Oberkirch AG“
  6. Testo: „Lernen im Herzen der Wertschöpfung – Testo-Durchstarter“
  7. ABB Training Center: „Wir entwickeln Persönlichkeiten“
  8. Airbus: „Vermittlung übergreifender Handlungskompetenz“
  9. Hewlett Packard Enterprise: „Selbstgesteuerte Kompetenzentwicklung von dual Studierenden im Unternehmen Hewlett Packard Enterprise“
  10. DLCON AG: „Duales Studienkonzept der DLCON“
  11. Protema: „Studien- und Lernzielkonzept von PROTEMA“
  12. Karl Otto Braun „Becoming a Pioneer”
  13. Schmalz: „Vielfalt erleben, Stärken entdecken – das bewegende Duale Studium bei Schmalz“
  14. VR Bank Südpfalz: „Aufbau übergreifender Handlungskompetenz bei der VR Bank Südpfalz eG“
  15. IBM: „Die Erfolgsbausteine des dualen Studiums bei IBM“
  16. Roche: „Personalisierte Ausbildung“
  17. Sonderpreis Internationales:  Fischewerker„In der Welt zu Hause. Im Schwarzwald daheim“

Allen Beteiligten nochmal ein herzlichen Dankeschön, Gratulation und viel Glück!

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Der erste Preis geht an… 

Heute findet sie statt: die Preisverleihung für den ersten Dualen Partner Award. Über 120 Bewerbungen, 17 Nominierte, und heute die Preisübergabe. In feierlichem Rahmen im König Karl Saal in Stuttgart. Ich bin froh, dass dieses tolle Projekt jetzt zum krönenden Abschluss kommt nachdem wir vor mehr als 2 Jahren mit den ersten Planungen begonnen haben. Ich freue mich sehr auf die Übergabe der Trophäen an die Gewinner heute, im Beisein und unter der Schirmherrschaft von Ministerin Theresia Bauer und mit 200 Gästen aus Hochschule, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

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Abschied von der DHBW: Eine Abschiedsrede

Am 17. Mai in diesem Jahr beging ich einen für mich sehr emotionalen Moment, meine Abschiedsfeier in der DHBW. Die Feier war sehr schön und die Rede, die ich dort hielt möchte ich hier in Auszügen zur Verfügung stellen, da viele Kolleginnen und Kollegen darum gebeten haben.

Es ist gar nichts Besonderes, sich aus einem auf Zeit begrenzten Amt zu verabschieden. Es gehört zur Logik und Normalität einer Hochschule, dass ein Vizepräsident kommt und dann – am Ende seiner Amtszeit – dieses auch wieder beendet. So ist es vorgesehen, einerseits, um die Person zu schützen, die ein solches Amt bekleidet, andererseits – und gerade bei Wahlämtern – aus dem Prinzip der Demokratie, bei dem der Wechsel in Führungsämtern zur eingeübten Praxis gehört. Die die DHBW als „Hochschule auf dem Weg“ nun auch einübt.

Ich weiß noch, wie ich damals das erste Mal durch eben jene Türen Schritt, und versuchte, zu verstehen, was das eigentlich ist, das „DHBW Präsidium“. In dem ich nun fortan arbeiten sollte. Und dann der Moment, in dem ich verstand:  Das es die eigentliche Frage an der DHBW war – zu verstehen, was das eigentlich ist – die „Standorte“! Zunächst einmal ist das ja nur ein abstrakter, ein organisationstheoretischer Begriff, genutzt zur Strukturierung, um die Teile eines komplexen Systems zu bezeichnen – „Standorte“. Und ich erinnere mich, wie ich dann mehr und mehr dahinter stieg, dass es hinter diesem Begriff das Eigentliche an der DHBW zu entdecken gab.

Das war der Beginn einer intensiven Lernreise. Die sich genau darum drehte: die „Standorte“ und das „Präsidium“. Eine Reise, die bis heute andauert. Eine Reise um die Grundbegriffe der DHBW. Auf dieser Reise gab es viel zu erfahren. Was zum Beispiel ein sternförmiger Aktenvermerk ist. Und die Meyer-Vorfeldsche Laufleiste. Dinge, über die ich mir nie zuvor Gedanken gemacht hatte, und bei denen ich mir immer noch nicht sicher bin ob es dabei einen tieferen Kern zu ergründen gibt. War ich zuvor sehr auf Inhalte konzentriert, lernte ich nun, dass man auch die Form betonen kann. Und obwohl wir seit Hegel wissen, dass Inhalt und Form ohneeinander nicht können, wissen wir auch, dass die beiden sich helfen müssen – eher wie Geschwister und nicht wie Fremde.

Aber das Eigentliche auf meiner Lernreise war etwas Anderes: Das Konzept der Identität und ihrer vielen Schattierungen. War mir zunächst die DHBW als eine Hochschule erschienen, also mit einer Identität belegt, so wurde zunehmend klar, dass es sich eigentlich um eine Organisation mit ganz unterschiedlichen Teil-Organisationen – den „Standorten“ – handelte, die alle für sich ganz unterschiedliche Kulturen, Arbeitsweisen und wunderbare Besonderheiten aufweisen, also eigentlich unterschiedliche Identitäten, die in dem Identitätsbündel, das ich mir als DHBW vorstellte zusammenkamen. Und so kann die Geschichte der DHBW auch als das Spiel verschiedener Identitätspolitiken verstanden werden, wie sie etwa durch Max Horkheimer, Theodor Adorno oder Jacques Derrida beschrieben werden. Solcher Identitätspolitik nämlich der Standorte und solcher Identitätspolitik des Präsidiums.

In der politischen Soziologie würde man die Identitätspolitik eines Präsidiums als Versuch verstehen, die Hochschule auf die Verwirklichung einer vermeintlichen, in ihrem Wesen liegenden Norm zu verpflichten. Die DHBW Norm gewissermaßen. Die Identitätspolitik der Standorte hingegen entwickelt – nach der Lehre der politischen Soziologie – emanzipatorische Forderungen. Dabei geht es darum, sich selber zu repräsentieren und den von außen auferlegten Zuschreibungen (also der DHBW Norm) eine Selbstdefinition entgegenzusetzen. Das Überwinden dieser beiden Positionen ist das Grundthema der DHBW.

Die „Standorte“ und das „Präsidium“ – Begriffe und Realitäten, über die es viel zu lernen gab, auf dieser Reise. Und die auch im Zentrum der aktuellen Debatte stehen. Und übrigens: Dass ich als letztes hauptamtliches Vorstandsmitglied zwei Präsidien angehörte, die ganz unterschiedliche Auffassungen zu dieser Frage hatten, war und ist zugleich spannend. Es ließ mich nicht schizophren zurück, sondern ist vielmehr Ausdruck davon, dass es nicht von vornherein die eine gültige Antwort zu dieser Frage gibt.

Und zuguterletzt möchte ich noch einen Gedanken hinzufügen, der mir in all der Zeit immer wichtiger geworden ist:

Eine wichtig Figur der amerikanischen Hochschullandschaft, Thomas Rhodes, hat am Ende seiner 19 jährigen Präsidentschaft der Cornell University seine Lehren und Gedanken in einem wichtigen Buch formuliert. Es trägt den Titel: „The Creation of the Future“. Er beschreibt dort, dass es in akademischen Institutionen die Gefahr besteht, sich in all den Gremiensitzungen und Kommissionen aushöhlen zu lassen, und dass es wichtig ist, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Denn – so Rodes – unser Auftrag ist es nicht, Fachexperten auszubilden, sondern junge Menschen zu befähigen mit Begeisterung und Kreativität Lösungen für die großen gesellschaftlichen Fragen zu finden, ihr Interesse am Gegenstand zu fördern, aber auch die Reflexion der eigenen Person und Identität und die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Sie dabei zu begleiten, Verantwortung zu übernehmen für die Zukunft der Gesellschaft.

 

Rhodes schreibt:

„The greatest catastrophe facing universities today, is loss of community: “Without community, knowledge becomes idiosyncratic. The lone learner, studying in isolation, is vulnerable to narrowness, dogmatism, and untested assumption; pursued in community, learning will be expansive and informed, contested by opposing interpretations, leavened by differing experience, and refined by alternative viewpoints.”

 

Der DHBW wünsche ich diesen „Sense of Community“ immer weiter zu entwickeln. Er ist die Essenz, die uns die Kraft gibt, den Himmel nicht als das Limit unserer Bestrebungen zu sehen. Nur als den Anfang. Ihnen allen – ganz persönlich – wünsche ich, den Mut zu haben, hinter den großen Brocken, über die wir streiten immer wieder den Boden der Gemeinschaft zu sehen, auf dem wir alle miteinander stehen. Es lohnt sich, für uns selbst, für die DHBW, für unsere Studierenden und die Gesellschaft, dafür zu kämpfen.

Manchmal mag man sich vorkommen, wie Sisyphos. Doch auch wie bei ihm liegt der eigentliche Wert vielleicht gar nicht im Erreichen eines absoluten Zieles, sondern darin, den Horizont immer ein Stück weiter herauszuschieben und neu zu erfinden. In seinem wichtigsten philosophischen Werk „Der Mythos des Sisyphos“ beschreibt der große Philosoph und Dichter Albert Camus es mit diesem Satz: „Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen.“ Und er beschreibt Sisyphos als den wahren befreiten Menschen.

 

Manuskript zum Download: Abschiedsrede-veröffentlicht

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Times of Change: A Goodbye and a hello!

Logo_ZentraleAfter six years I have yesterday ended my term of office as the Vicepresident of the Baden-Wurttemberg Cooperative State University (www.dhbw.de) – the first  and largest fully dual operating university in Germany. My main responsibility for this six years period from 2011-2017 were quality management, academic affairs and research.  
Being a young higher education institution which had been  the result of a merger of eight professional academies in Baden-Württemberg in 2009, together with the President and the Chancellor we had been the first presidential team after a 2 years’ founding phase which ran from 2009-2011. Our task was to lead this young university into maturing as an organization and assuming its position in the higher education arena in Germany, and Europe.  
A main theme running through the entire time of office was the challenge of organizational development which is, after six years of rapid and strong growth both qualitatively and quantitatively – and which led to being the largest university in the South-Wet of Germany –  still today a main theme to be addressed, also for the new presidential team. I had the chance to work with the last president and served as link between the two teams.   
With my last day on Friday I feel truly thankful and blessed to have been part of this exciting voyage. Sometimes rough and often demanding but at the end of the day absolutely rewarding. I have made experiences I would never have dreamt of before and many of the challenges which needed to be overcome turned into personal growth. I learnt a lot and hope that where I failed, matters can be healed and loose ends come together. To all with whom I worked I would like to say thank you. Especially my team, the greatest team on earth, deserves my truly heartfelt thanks.
With the day yesterday, I completed my post as Vice-president, and  will now continue to be a Professor of the University and look forward to work in our Karlsruhe Campus and team. The leadership there is outstanding and I am very happy to join and see where my hands can help to further develop this great institution.
Specifically, I look forward to continue the European and international partnerships which we had developed and were involved in, before I started as Vicepresident and which we were  not able to always fully explore and develop during the last couple of years. One task will be to engage into supporting the Open ECBCheck community, for example. Another one to continue the network of European colleagues in which we developed European research clusters to further develop the field of quality and innovation in education in Europe.
So – to all of you, friends and colleagues, reading this: Let’s get back to work and start the next exciting era!
New contact data:

 

Professor Dr. Ulf-Daniel Ehlers
Professor for Educational Management and Lifelong Learning
Vicepresident European Association for Institutions of Higher Education
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University Karlsruhe

Erzbergerstr. 121
76133 Karlsruhe
Cell  +49 179 1449732
mail:   ehlers@dhbw.de
skype: ulf.ehlers
web:    www.dhbw.de  | www.ulf-ehlers.net

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A Europe in which digital transformation needs a new view on quality and innovation in learning: A leadership issue? (New Special Interest Group of EDEN and also important for EURASHE)

qualityEurope is facing historical challenges. Beside the difficult economic climate, the global economic competitive context changed in 20 years-time as never before. The only way to tackle these challenges is by promoting human capital, developing the knowledge society, and striving for innovation, responsibility and entrepreneurship. Digitalization within the entire education sector is seen as a catalyst to foster the capacity to promote, support and drive educational professionals’, learners’ and organizations’ abilities to develop the competences they need for an ever changing and potentially uncertain future with growing risks.

However, open, online and e-learning in Europe, as well as the concept of digitalization in education are still not perceived with the same credibility as traditional modes of learning. Although a lot of progress has been made to bring digital technologies into the educational context in all European countries, a renewed debate about quality on open, online and e-learning , sharing of good practices and trust into innovation and transformation through the use of digital technologies in education is needed today.

Within the  community of the European Distance and E-Learning Network (EDEN)  we have had great discussions during the last decade in which way we need to understand, define and operate learning under the light of the ever progressing digital transformation. It becomes more and more visible that digital transformation needs a clear vision and strong leadership to bring together the innovation power of  grassroute initiatives and organizational structures and strategies into a holistic model of organizational change. Also in other associations this question is burning. Since 2016 I am Vice-president of the European Association for Institutes of Higher Education, and in particular those higher education institutions which we represent in this network and which are focussing on employability and integration of academic education and the world of work, are resiling with the new demands from the workplace in the field of digitalization needs.

I am therefore very happy that we have created a special Interest group within the EDEN Network which is focussing on Quality of technology enhanced learning. It will help to understand how the educational experience can truly be enhanced, how educational organizations’ capacity to do so can be developed and how policies around digital transformation can be shaped on individual, institutional as well as national and European level.

An issue on which I think we need to focus in particular is the fact that there still is a big gap between the desired policy objectives and  expressed rethorics on European levels and the reality in the organizations operation, curricula, teaching traditions and learning scenarios. This is true despite the fact that there are more and more digital materials, support activities, infrastructure investments and experiences with this new mode of teaching and learning available. It becomes clear that we do not have a technology deficit but that we have a deficit in embracing new learning cultures. therefore I would suggest that it is important to shape new cultures of higher education. A clear leadership task.

I am happy that we have focussed on these issues with the creation of the special interest group in EDEN. And in EURASHE with the group on lifelong learning and in other European networks, like EUA and ENQA as well. We need to launch a series on activities in which leaders of institutions can turn to and receive orientation, training and information.

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Workshop on Renewing the Quality Agenda in Europe

Today at the 2017 annual EDEN Conference in Jönköping/ Sweden we have held a learning cafe workshop on a very important theme in the overall discussion of Quality in E-learning: “Renewing the European Quality Agenda”.

Why “renewing”?
Well, in a time where E-learning is more and more moving from an exception to a general offering the question of quality which has always been very important to ask and to strive for,   has to be asked from a different angel. Universities and educational institutions, and also national policies in general are turning more and more to embrace digital media into the core of their operations. In my view we have Europe wide reached a stage in which we went from a more experimental stage of using digital media in educational institutions to a stage where integration happens and a normalization takes place. Of course throughout Europe there is still a very divers scene.

However in this situation, the integration of digital media has to stand a test as a ‘standard mode d’employ’ and therefore needs to deliver. The question on quality is therefore not an experimental any more but becomes more crucial as digital media influence the core of higher educational institutions.

Against the background the workshop asked the question if the current frameworks which we have established throughout the past decade in Europe to assure and to develop quality for e-learning and technology enhanced learning is still suitable or needs to be renewed, and if: how.

For the  workshop we have been joined by Alastair Crelman and by Cecilia Bjursel who each gave an impulse about their views of what good learning is. This was meant as a mind disrupting lead-in into the discussion on  quality, because we felt that we did not want to start the discussion on quality just by directly diving into the “usual” existing frameworks and standards.

The discussion was very lively and turned up the 4 main conclusions after 90 minutes of discussion:

  • Power – how can teachers in a digital free pedagogy let go of their power and  give the rains of learning more into the hands of students?
  • EQF – how can we make sure that the experiences made during the past decade with innovation  in learning can be used to inform better the ongoing debates in Europe, specifically ask this for the European quality framework processes?
  • Openness – how can we develop quality for open learning and open education environments? How can freedom be organized?
  • Culture – How can a holistic quality culture be achieved?

 

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Prüfungswesenevaluation

Hetue führen wir an der DHBW wieder die turnusmäßige Prüfungswesenevaluation durch. Dafür wurden insgesamt über 650 Module aus dem DHBW Curriculum evaluiert. Jeweils ging es um Klausur- und Prüfungsfragenstellungen, und um die Bewertungen von jeweils guten und weniger guten Prüfungen.

Nun sitzen die Fakultätsgruppen zusammen und diskutieren, wie die Prüfungspraxis an der DHBW sich weiterentwickeln kann. IN diesem Jahr wird dabei ein Augenmerk auf die Diskussion um Kopetenzorientierte Prüfungsverfahren gelegt. Wir haben in den letzten 18 Monaten an der Hochschule in allen Curricula wesentliche Weiterentwicklungen auf den Weg gebracht und ich finde, die Hochschule und ihre Curricula sind in einem wirklich guten Zustand beim Thema Kompetenzorientierung.

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