Neue Serie: Studentische Arbeitspapiere zur Digitalisierung

Digital_Futures-dhbw-ZKM

Ausgabe 1: Digitalisierung in der Arbeitswelt
On which digital Planet do we want to live? Wie sieht die Welt in 2030 aus – wie verändert Digitalisierung, wie wir leben?

Diese Fragen wurden im Rahmen von studentischen Projekten im Sommersemester 2018 an der DHBW bearbeitet. Die überzeugendsten Ergebnisse stellen wir hier als “Arbeitspapiere zur Digitalisierung” zur Verfügung. Jede Woche werden 2 Ausarbeitungen zum Thema Digitalisierung hier präsentiert. In dieser Woche beginnt es mit dem Thema der Digitalisierung in der Arbeitswelt.

Shortcut:
Hier geht es zu den 2 Arbeitspapier zum Thema “Digitalisierung in der Arbeitswelt”

Paper 1 (PDF) & Paper 2 (PDF)

Abstract
Wir sind längst im digitalen Zeitalter angekommen und Studien zeigen, dass in den letzten 15 Jahren, trotz vielen Ängsten, bereits 1,46 Millionen (Stand 2012) Arbeitsplätze durch die Digitalisierung geschaffen wurden. Die digitale Transformation wird auch in Zukunft weiter das soziale und ökonomische Umfeld beeinflussen und verändern. Die Arbeitswelt, sowie alle die Teil dieser sind, werden einen Wandel durchleben. In Deutschland können durch Digitalisierung 12-15% der Arbeitsplätze von Maschinen substituiert werden. Dies beeinflusst die Effizienz und das Wachstum von Unternehmen und der Volkswirtschaft stark positiv. Die Zahl der Arbeitsplätze die in naher Zukunft durch Maschinen und Computer ersetzt werden beläuft sich auf circa 750.000. Dieser Entwicklung der Arbeitsmarktsituation stehen Studien gegenüber, die ein Wachstum des gesamten Arbeitsmarktes um 1.000.000 Arbeitsplätze bei einer beschleunigten Digitalisierungprognostizieren.

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Neben der Verlagerung von Arbeitsplätzen der Anwenderbranche hin zu Branchen der Digitalen Technik, IT-Dienstleistungen, Forschung & Entwicklung und Ähnlichen, werden weitere Wandel im Arbeitsumfeld stattfinden. Im sozialen Umfeld der Arbeit werden ebenfalls Änderungen stattfinden, durch Arbeitskonzepte wie Home-Office und dem vermehrten Einsatz von Maschinen und KI werden die sozialen Komponenten vermutlich in ihrer Anzahl abnehmen. Gleichzeitig ist jedoch auch zu beachten, dass der sinnstiftende Aspekt der durch Arbeit entsteht für einen Teil der Bevölkerung wegfällt. Besonders wichtig ist die Akzeptanz und die menschliche Komponente in dem komplexen Konstrukt der Arbeitswelt.

Werden sich unsere ethischen Konzepte ähnlich stark verändern wie die Welt um uns herum oder werden wir es durch staatliche Intervention, wie beispielsweise eine gesetzliche Umverteilung von Arbeitskraft, helfen können die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern?

Hier geht es zu den 2 Arbeitspapier zum Thema “Digitalisierung in der Arbeitswelt”
Paper 1 (PDF) & Paper 2 (PDF)

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Future Skills & Zukunft der Hochschule: DHBW bei EFFEKTE 2018

EFFEKTE auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe

The_digital_turn_for_future_higher_education___Ulf-Daniel_EhlersAnfang des Jahres hat mich das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe gefragt, ob es nicht möglich sei, das Thema der Zukunft der Hochschule auf dem Wissenschaftsfestival der Stadt Karlsruhe zu präsentieren. Das Festival heisst EFFEKTE, und ja: ich habe zugesagt.

Nun rückt der Termin näher und ich bereite mich darauf vor.

Worum soll es also gehen?

Es geht darum, dass eine stetig größere Anforderung auf die Hochschulen zukommt, die Studierenden und die zukünftigen Absolventen fit zu machen für den Arbeitsmarkt – also dafür, erfolgreich und souverän mit Unsicherheit umzugehen, die im Arbeitsleben heute alltäglich ist. Es scheint so zu sein, dass nicht mehr eine intensive Vorbereitung durch Fachwissen sinnvoll ist, sondern, dass es andere Skills, Fähigkeiten, Kompetenz braucht, damit man im Arbeitsleben der Zukunft, digital, global und in einer ständig veränderten Gesellschaft sinnerfüllt zu arbeiten. Aber welche sind das? Auf was muss man sich konzentrieren? Wie müssen Hochschulen das angehen? Datum geht es in dem Vortrag.

Dem Vortrag liegt die Studie “Future Skills – Zukunft des Lernens, Zukunft der Hochschule” zugrunde.

Wie sehen die „Future Skills“ aus, die für die Eingliederung in zukünftige Arbeitswelten benötigt werden und gelehrt werden müssen? Wie verändert sich damit die Bildung an unseren Hochschulen? Das stellt die Duale Hochschule Karlsruhe vor.

Und was ist EFFEKTE?

Die Karlsruher  EFFEKTE-Reihe, die abwechselnd im Tollhaus, Substage, Substage Café und im Perfekt Futur stattfindet, bringt  Vorträge, Podiumsdiskussionen und Mitmach-Angebote auf die Bühne. Dieses Jahr dreht sich beim Wissenschaftsdienstag alles um das Thema „Karlsruhe 4.0“:  Innovationen, Weiterentwicklungen und Trends, die in Karlsruhe entstehen und die in hiesigen Forschungseinrichungen entwickelt werden stehen 2018 im Fokus. Ob Industrie 4.0 oder soziale und auch technik-kritische Themen: Karlsruher Forscher erklären auf verständliche und unterhaltsame Weise Phänomene, die uns beschäftigen. EFFEKTE ist am Puls der Zeit!

Ein Programm für jedermann – unabhängig von Alter und Vorwissen. Moderiert wird die Veranstaltungen wieder von Journalistin Hanna Sophie Lüke.

Hier geht es zum Programm!

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Digital Leadership

Noch rechtzeitig vor der Themenwoche”Shaping the Digital Turn”, die das  Hochschulforum Digitalisierung  vom 21. bis 28. September in Berlin durchführt und dank der wunderbaren Sommermußezeit hier ein paar Gedanken zum Thema Digital Leadership – wie führt man eigentlich “Digitalen Wandel” in Hochschulen an? 

The_digital_turn_for_future_higher_education___Ulf-Daniel_EhlersWie gestalten wir die Zukunft der Hochschulbildung im digitalen Zeitalter?  Rechtzeitig zur HFD (Hochschulforum Digitalisierung)  Themenwoche ist ein Special des Hamburger  Fachmagazins “Synergie” geplant, welches die Digitale Transformation der Hochschulen auf den Punkt bringen soll.

Die Herausgeber haben mich gebeten, das Thema „Digital Leadership“ in Hochschulen aufzuarbeiten und einen Beitrag dazu zu schreiben. Es hat mich überrascht, dass es gar nicht so leicht war, einmal in Worte zu fassen, was eigentlich meine jahrelange eigene Praxis in der Hochschulleitung war. Da der Platz in Synergie zu kurz für eine Vollpublikation ist, haben die Herausgeber sich mit mir darauf verständigt, dass ich hier auf meinem Blog die vollständige Fassung veröffentliche – und in Synergie 6 dann eine auf nur vier Seiten gekürzte Fassung. Aber erst zur Veröffenltichung von Synergie 6, die heute erfolgt ist. In der  Langfassung publiziere ich dann  auch erstmals den vollständigen Handlungsrahmen für “Digital Leadership” und das umfassende Literaturverzeichnis – das wird aufgrund des Platzes in Synergie 6 nur überblicksartig angerissen.

Zum Artikel in Langversion: 2018-09-21-Digital-Leadership-synergie-final-lang
Zum Artikel in Kurzversion: Synergie, Ausgabe 6

Aus dem Inhalt: Es ist  aus zweierlei Hinsicht herausfordernd über “Digital Leadership” zu schreiben. Zum einen ist das Konzept  unklar. Handelt es sich wirklich um Konzepte des „Digital Leadership“ oder eher um Konzepte des „Leadership im digitalen Zeitalter“? Zum anderen ist es dringend. Denn immer mehr Hochschulen finden sich mittlerweile im permanenten Wandel und Führungskräfte stehen im verzweifelten Bemühen, eine kohärente Strategie für digitale Transformation der Hochschule zu finden, zu verfolgen und diese auch nach außen deutlich zu machen.

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Eine schwierige Lage. Zwar ist die Debatte im Bereich von Strategie- und Führungskonzepten im Hochschulbereich schon über die Erkenntnis hinaus, dass Hochschulen als nur lose gekoppelte Teilsystems im Ganzen grundsätzlich strategieunfähig sind. Jedoch ist das neue Bild, etwa einer unternehmerischen Hochschule mit klaren strategischen Führungsentscheidungen noch nicht klar konturiert und im Bewusstsein der Hochschulmitglieder angekommen. Sehr unterschiedlich sind die Vorstellungen, wo der Grad zwischen Unabhängigkeit des Wissenschaftssystems und Bedarfssteuerung durch staatliche Anreize verläuft. Viele Hochschulen haben sich bereits auf den Weg gemacht, und die digitale Transformation ist bereits auf dem Weg. Und doch sind es eher Pionieransätze, die sich durch vielfältige und auch mutige Pilotversuche auszeichnen und derzeit die erfolgreichen Konzeptionen ausmachen, an denen sich oftmals orientiert wird. Hochschulleitungen stehen vor der Herausforderung, die Hochschule und ihr Personal effektiv und überzeugend in den Wandlungs- und Transformationsprozess einzubeziehen (Herbst 2007). Trotz der wichtigen Rolle von Führungskräften in Wandlungsprozessen ist bislang nur überraschend wenig über digitalen Wandel in Bildungsorganisationen geschrieben worden. Während Leadership in anderen Feldern (bspw. Militär, Management) empirisch gut untersucht und beschrieben ist, gibt es für den Bereich des „Leadership in education“ viel weniger Ansätze, und für „digital Leadership“ bislang erst wenige Versuche, die Dimensionen des Führungshandelns in Hochschulen im Kontext zunehmenden digitalen Transformationsdrucks zu ermitteln.

Der  Beitrag ist als Bestandsaufnahme gedacht und möchte zugleich einen Schritt in Richtung einer Systematisierung machen, welche Handlungsfelder bei der Führung von Hochschulen eigentlich bedacht werden müssen, um sich nicht zwischen ständig wechselnden digital strategische Modepositionen hin- und herentscheiden zu müssen.

Zum Artikel in Langversion: 2018-09-21-Digital-Leadership-synergie-final-lang
Zum Artikel in Kurzversion: Synergie, Ausgabe 6

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Wie viel E-Learning darf sein?

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Eine wichtige Frage in die Runde: Durch unsere Digitalisierungsaktivitäten digitalisieren sich die Studiengänge immer intensiver. Nun kommt die Frage auf, bis zu welchem Grad das eigentlich möglich ist, ohne dabei in Akkreditierungsprobleme zu geraten. Hat jemand dazu schon eine gute Konzeption oder Ausarbeitung vorliegen?

Beim Akkreditierungsrat heisst es dazu bisher lediglich:
“Was E-Learning-Anteile in traditionellen Studiengängen betrifft hält der Akkreditierungsrat 2007 fest, „dass E-Learning-Anteile in traditionellen Studiengängen bis zu einem gewissen Ausmaß sinnvolle Ergänzungen und methodische Variationen darstellen können, den Studiengang aber noch nicht zu einem besonderen Studiengang machen und deshalb auch nicht gesonderte Beurteilungen erfordern oder im Mittelpunkt der Akkreditierung stehen sollten.“ (Quelle: Abschlussbericht AG E-Learning 18.06.2007).”

Tja… aber bis zu welchem Grade denn?

Über Hinweis bin ich sehr dankbar und stelle die Sammlung dann auch wieder allen zur verfügung!

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EDEN Conference 2018

The EDEN conference 2018 has been a very active time for me,  and a truly great experience. It was located in the beautiful Genova – a city which I had not been to so far, and which turned out surprisingly beautiful. We spent great evening networking with colleagues, thanks to Fabio Nascimbeni, knowing his way around.
I have been elected into the Executive Committee of EDEN during the General members Assembly on day one, and gave two paper presentations on Microcredentials. Together with Anthony Camilleri I organized a workshop for both our projects, OEPass and MicroHE – also on micro credentials, which we divided into two parts, one on changing landscape of higher education and a second one on future tech architectures for credentialing in higher education.
I had been asked to chair the jury for the EDEN Best research paper Award by Ulrich berth and coming with that, also held the laudation for the  Award. Congratulations to Paul Prinsloo, Sharon Slade and Mohammad Kalil for  their Best Research Paper Award at #eden18! I was asked about the laudatio text – so here it is…
 
“Stuck in the Middle? Making Sense of the Impact of Micro, Meso and Macro Institutional, Structural and Organisational Factors on Implementing Learning Analytics”
 
by
 
Paul Prinsloo, University of South Africa, South Africa,
Sharon Slade, The Open University, United Kingdom,
Mohammad Khalil, Delft University of Technology, Netherlands
 
Laudatio:
“Mindful of this year’s workshop theme, Jury members were sensitive to the contribution of papers finding insights into the Micro, Meso and Macro level of the digital learning landscape. Among the many deserving papers that were submitted, one in particular was felt to have rigorously, articulately, and thematically captured the spirit of the conference theme in research. Given that, Jury members unanimously voted for Stuck in the Middle? Making Sense of the Impact of Micro, Meso and Macro Institutional, Structural and Organisational Factors on Implementing Learning Analytics.
 
The paper deals with a fresh view on learning analytics. Learning Analytics is often seen as the new opportunity for providing content in a more suitable way to learners for more personalized and individualized learning. The dream of educators seemed to have come true. However, the contribution takes a different angle at learning analytics and demystifies the field. It suggests that learning analytics as it is viewed today is not looking comprehensive enough into the matter, and needs to take more factors into account. It differentiates micro, meso and macro factors and thus suggests a framework for a more holistic view into the future of analyzing learning behavior. Excellent and courageous contribution!“
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Lehr-/Lerninnovationen… von BaWü nach NRW

Nachdem ich letzte Woche, am 8. Mai den Workshop „Nachhaltige Verankerung digitaler Lerninnovationen“ für die 13 derzeit vom MWK geförderten Baden-württembergischen Hochschule-Digitalprojekte moderiert habe, in Tübingen, am IWM, geht es heute in den Norden, ins Ruhrgebiet!

Heute also Uni Duisburg-Essen.

Ich freue mich auf einen Vortrag zum Thema Lehr-/Lerninnovationen zu dem ich im Rahmen einer Netzwerkkonferenz der Universität Duisburg-Essen eingeladen wurde. Ich freue mich besonders, da ich dort selber einmal 10 Jahre gearbeitet habe. Es fühlt sich an, wie nach Hause kommen… zu meiner alten Hochschule!!

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Nachhaltigkeit von digitalen Innovationen an Hochschulen.

blockchain2Mit dem Programm „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning” fördert das Land Baden-Württemberg seit 2016 zehn innovative Digitalisierungsprojekte an Hochschulen in Baden Württemberg, die sich  regelmäßig vernetzen. Die evaluative Projektbegleitung ist am Institut für Wissensmedien der Universität in Tübingen angesiedelt.
Heute moderiere ich einen Workshop, an dem alle 13 geförderten Projekte teilnehmen. es geht darum, die Frage zu diskutieren, wie diese Projekte in ihren Hochschulen nachhaltig verankert werden können.
Die Projekte sind alle sehr unterschiedlich und es wird sehr stark darum gehen, über Potenziale, Barrieren, Stakeholder und darum gehe, den Mehrwert heraus zu arbeiten, den das Projekt jeweils anbietet.
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